Das Eisstockschießen - Tradition im Pinzgau

2019-02-18

Beim Eisstockschießen treffen sich Männer und Frauen des Ortes regelmäßig auf der Eisstockbahn. Dann spielen zwei Mannschaften gegeneinander, jeweils angeführt von einem Mannschaftsführer, dem "Moa". Dabei schießt nun jeder Schütze seinen Eisstock möglichst nahe an einen Holzwürfel, den "Dozn" oder "Taube" heran.


Die Mannschaft hat das Spiel, eine "Kehre" gewonnen, die am Ende einen Stock der eigenen Mannschaft am nähesten am Dozn hat. "An Schneida" macht man dann, wenn man zwei Kehren hintereinander gewinnt. Manchmal sieht man die Schützen auch, wie sie mit ihren Stöcken auf eine Vorrichtung mit Zahlentafeln von 0-10 schießen, das sogennante "Gloadschießen". Beim Eisstockschießen geht es oft hoch und laut her, vor allem wenn zwei Ortsteile oder überhaupt zwei Orte gegeneinander antreten. Es hat aber auch eine gesellschaftliche Funktion. Die Vereine haben meist auch zahlreiche Mitglieder, was sie zu wichtigen Institutionen im Ortsleben macht. 

 

Wer es einmal probieren möchte: Immer Dienstag um 19:30 Uhr am Marktplatz in Neukirchen.



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